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08.06.: Vom Kettenraucher zum Bergläufer

Heute erschien auf www.sueddeutsche.de ein Interview mit Thilo Kraft, einem der fleißigsten Teilnehmer des Gipfelcups. Hier spricht er mit Arnold Zimprich über seine Passion für das Laufen und den Gipfelcup. Hier geht’s zum Artikel.

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29.05.: 100er-Marke wurde geknackt

Heute wurde die 100er-Marke beim Gipfelcup geknackt! Insgesamt 100 Läuferinnen und Läufer sind mindestens einen Gipfel hoch gelaufen. Wir sind total begeistert über die Resonanz und sind schon gespannt, wie es weitergeht. Heute hat z.B. Andreas Posch bei seinem ersten Gipfelcup-Auftritt eine neue sensationelle Bestzeit auf den Rechelkopf aufgestellt. Basilia Förster hat bei ihrer Gipfelcup-Premiere heute gleich Platz zwei am Zwiesel eingenommen. Und ein gewisser Konrad Lex hat vor wenigen Tagen einen Streckencheck am Herzogstand gemacht. Wir sind schon gespannt, wer demnächst noch alles beim Gipfelcup antreten wird. Die Termine für die ersten Community-Runs werden übrigens bald hier veröffentlicht. Nächste Woche geben wir euch Bescheid.

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11.05.: Kategorie Ü 50

Beim Isar Loisach Gipfelcup haben wir zwei Alterskategorien: Ü 50 und U 50. Bislang haben wir die Ergebnislisten nicht nach Altersklassen getrennt. Um dies aber in Zukunft tun zu können, sind wie auf Eure Mithilfe angewiesen. Jeder, der der Kategorie Ü 50 (Jahrgang 1971 und älter) angehört, schreibt uns bitte entweder eine E-Mail an gipfelcup(at) gmx.de oder füllt kurz das Formular unten aus.

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02.05.: Zu viel Schnee am Hirschberg

Heute war u.a. Gerd Brettschneider auf dem Hirschberg. Momentan sei er von Nicht-Ortskundigen nicht zu laufen, da ab dem Osterfeuerkopf noch viel Schnee liegt, so Gerd. Der Weg ist teilweis nicht mehr zu erkennen. Er warnt vor der Strecke, da man sich aktuell fürchterlich verlaufen könne. „Also wartet noch etwas bis der Schnee weg ist. Ab den Ölrain und den letzten Anstieg zum Hirschberg liegt noch knietief der Schnee“, warnt Gerd.

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01.05.: Hirschberg – Neue Strecke

Die Charakteristik des Segments am Hirschberg ist ein anspruchsvoller Trail auf wenig begangenen Pfaden. Wir haben uns heute dazu entschlossen, das Segment leicht abzuändern zugunsten einer logischeren und daher einfacher zu folgenden Strecke. Ihr folgt nun ab der Osterfeuerspitze immer dem Grat zum Ölrain-Gipfel. Bleibt am Grat auf Höhe des verblassten Wildschutz-Schildes links und haltet euch auch an der darauffolgenden kleinen Felswand links. Nachdem ihr den Ölrain-Gipfel passiert habt, folgt eine kurze Bergabpassage. Sobald ihr auf den querenden Weg trefft, geht es scharf nach rechts zum Hirschberg. Wir haben euch die markanten Stellen in Bildern zusammengestellt. Die bisher gelaufenen Zeiten werden natürlich nicht gelöscht, sondern behalten ihre Gültigkeit. Wer in den vergangenen Tagen auf den Hirschberg gelaufen ist und das Segment nicht getroffen hat, kann ein privates Segment erstellen und uns den Screenshot schicken. Dann nehmen wir euch in die Liste auf. Achtung: Diese Strecke sollte wegen Steilgelände nur bei absolut trockenen Bedingungen absolviert werden! Für den Rückweg bietet sich entweder im Westen der Trail Richtigung Ohlstadt oder Osten der Trail Richtung Eschelainetal an.

Tipp: Im Moment liegt noch sehr viel Schnee im Schlussanstieg zum Hirschberg. Wartet lieber noch einige Tage, bis ihr die Strecke in Angriff nehmt.

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30.04.: Update Fockenstein

Es liegen ziemlich viele umgefallene Bäume auf dem Weg, was Schwierigkeiten mit der Navigation bereitet. Zwischen den zwei Gipfeln ist es noch sehr eisig und rutschig. Mit dem Regen in die nächsten Tagen sollte es aber noch besser, berichtet Callum Hatsell.

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29.04.: Update Herzogstand

Kurz zur Streckenbeschaffenheit: super laufbar, in der Querung ab der Herzogstand-Hütte liegt noch etwas festgetretener Schnee, der Gipfelanstieg ist wiederum fast komplett schneefrei. Lediglich auf der Talabfahrt liegt noch ordentlich Schnee – dort ist man wahrscheinlich auf der Forststraße (Serpentinen auslaufen) schneller. Danke an Benedikt Schmidt.

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Laufberichte

28.04.: Der Ignaz vom Rötelstoa

Lafft’s ihr auf’n Rötelstoa?“ Die Betonung liegt dabei auf „Stoa“. „Ja“, antworte ich kurz angebunden. Ich will ja schnell auf den Rötelstein rauf. Aber trotzdem bleibe ich kurz stehen, als ich Ignaz auf halbem Weg zum Rötelstein hinauf überhole. Noch kenne ich seinen Namen nicht. Den werde ich erst 20 Minuten später am Gipfel erfahren.

Macht’s ihr bei dem Berglauf-Wettkampf mit?“ Jetzt bin ich verwirrt. Wieder bringe ich nur ein kurzes „Ja“ hervor. Er musste an meinem Gesicht gesehen haben, dass es in mir ratterte. „Des hob‘ in da Zeitung glesn.“ „Ach so! Ja, wir laufen beim Gipfelcup mit.“ Er lächelt freundlich. Ich verabschiede mich schnell und mache mich auf die letzten 250 Höhenmeter zum Gipfel. Ich höre Ignaz noch, wie er mir eine weitere Frage zuruft. Doch ich verstehe ihn nicht.

15 Minuten später erreiche ich den Gipfel. 5 Minuten später ist auch schon Ignaz da. „Jetzt kemma ratsch’n“, rufe ich ihm begeistert entgegen. Das lässt sich der Mitsiebziger nicht zweimal sagen und legt gleich los. Er fragt mich sofort, ob ich schon einmal von der Großweiler Kirche auf den Rötelstein gelaufen sei. Seine Bestzeit liege bei 47 Minuten. Ich entgegne, dass ich einmal von der Loisachbrücke gestartet sei und deutlich länger gebraucht hätte. Dass ich damals einen gemütlichen Lauf mit meinem Vereinskameraden Max und  Toni  Lautenbacher aus Benediktbeuern gemacht hatte, verschweige ich.

Allerdings kann ich es mir nicht verkneifen, meine Bestzeit vom Freilichtmuseum Glentleiten hinauf auf den Rötelstein zu nennen. Ein respektvolles Nicken erhalte ich als Antwort. Jetzt geht es los. Ignaz nennt mir verschiedene Bestzeiten aus seiner aktiven Zeit als Wettkampf-Bergläufer: Pürschling, Heimgarten, Hörnle. Viel interessanter als die nackten Zahlen sind aber seine Geschichten, die er nun parat hat.

Die Varuckten vom Heimgarten

Da Wirt am Heimgarten obn hat sogar im Winter extra für uns aufgmacht. Der hoat gwusst, dass mir jeden Sonntag kemma“, erzählt Ignaz mit einem Lächeln auf seinem Gesicht. Sogar bei Schnee seien sie auf den Heimgarten hochgelaufen. Damals waren sie, die Bergläufer, noch die Ausnahme. Die „Varuckten“, so Ignaz, wurden sie genannt. Heutzutage sei das natürlich ganz anders, ergänzt er. Da ist der Heimgarten an schönen Tagen überlaufen. Ich erzähle ihm davon, dass heute in der Früh der Wanderparkplatz in Ohlstadt schon wieder rappelvoll war. „Selber schuld, wenn’s alle von Ohlstadt her auf’n Heimgarten laffn“, konstatiert Ignaz relativ gleichgültig. Dabei zeigt er auf den Heimgarten und den Anstieg vom Nordosten. Es wäre doch viel „gscheida“, von Großweil oder Schlehdorf aus zu starten und über die Kaseralm auf den Heimgarten zu gehen. Da habe man seine Ruhe, einen tollen Ausblick und der Weg ist abwechslungsreich und schön.

Da kann ich ihm nur beipflichten, erwidere aber auch, dass er doch froh sein solle, dass es auf diesen eher unbekannteren Wegen noch relativ ruhig zugehe. Ich erwähne Strava und all die anderen Wander- und Lauf-Apps, die den Wanderern und Trailläufern auch die letzten Geheimnisse verraten. Dabei fällt mir sofort mein Gespräch mit einem Forstamtsleiter aus der Region vor zwei Wochen ein. „Diese Wanderführer sind am schlimmsten“, hatte er gesagt und hatte damit die verschiedenen Bücher gemeint, die immer wieder neue Routen veröffentlichen. Bis vor ein paar Jahren sei es am Jochberg und Rabenkopf einigermaßen ruhig gewesen, doch mittlerweile werden diese Berge ja regelrecht überrollt. Das sei für das Wild und die Natur nicht gut.

Es gibt genug Wege für alle

Nachdem sich Ignaz meine Ausführungen dazu angehört hatte, reagiert er gelassen. Ihm mache es nichts aus, wenn die Leute jetzt auch den Rötelstein oder andere Weg für sich entdecken. Schließlich gebe es immer noch so viele kleine, kaum bekannte Steige und Trails. Da kann jeder, wenn er wolle, in Ruhe auf den Berg gehen. Ich bin ein wenig überrascht über seine Einstellung und erzähle ihm, dass wir den Rötelstein für unsere Gipfelcup ausgewählt haben. „Dadurch werden wahrscheinlich mehr Leute als sonst hier hoch kommen“, ergänze ich. „Des macht nichts“, entgegnet Ignaz entspannt. Aber dieses Strava würde ihn interessieren und wie das jetzt eigentlich genau mit diesem Gipfelcup funktioniere. Ich hole mein Handy hervor und erkläre es ihm. Doch bereits nach wenigen Sekunden verrät er mir, dass er erst seit vergangenen September ein Smartphone besitze und sich damit nicht wirklich gut auskenne. Also erkläre ich ihm, was GPS ist, was meine Uhr alles kann und wie das nun mit Strava und unserem Gipfelcup funktioniert. Ignaz zeigt sich begeistert und möchte am liebsten auch so eine Uhr. Und er möchte bei unserem Gipfelcup mitmachen.  

Er findet es super, dass sich schon fast 300 Läuferinnen und Läufer in unserem Strava-Club eingetragen haben. „Damals waren die Veranstalter froh, wenn bei ihrem Berglauf 50 oder 60 Läufer gemeldet hatten“, erzählt er mir daraufhin. Da habe man immer dieselben getroffen. Er nennt bekannte Namen aus der Berglaufszene von damals wie Karl Kremser oder Ludwig Bichler. Ob die beiden immer noch aktiv wären, fragt er mich. Zu meiner Überraschung stelle ich fest, dass ich natürlich beide Namen kenne und ich ihm versichern kann, dass sie immer noch die Berge hoch rennen. Er selbst, der Ignaz, hat das wettkampfmäßige Bergauflaufen aufgrund gesundheitlicher Probleme seit 2005 eingestellt. Aber an dem Tempo, wie er gerade auf den Rötelstein gegangenen ist, merkt man, dass er immer noch topfit ist.

Laufen oder Gehen?

Bist du ois hochglaffn?“, fragt er mich. Ich antworte ihm, dass ich den gesamten Schlussanstieg zum Rötelstein immer gehe. Er schaut mich von oben nach unten an. „Bei deinen langen Hax’n ist Gehen scheller als Laffn.“ Zumindest im steilen Gelände, ergänzt er. Wir diskutieren über die Vor- und Nachteile des schnellen Gehens bergauf. Und kommen zu dem Schluss, dass es ein „Schmarrn“ sei, bei einem Berglauf alles hoch laufen zu wollen. Vor allem Läuferinnen und Läufer mit langen Beinen können im steilen Gelände von einem langgezogenen Schritt beim Gehen profitieren, erklärt mir Ignaz. Natürlich fällt ihm da sofort eine Laufanekdote ein. Der Bichler Ludwig sei ihm am Heimgarten einmal mit seinem langen raumgreifenden Gehschritt davongezogen.

Ich muss lachen, da ich selbst Ende der 90er und Anfang der 2000er noch gegen diesen Ludwig gelaufen bin, der damals nur ein paar Jahre älter war als ich es heute bin. „Wie die Zeit vergeht“, stellen wir beide fest. Langsam wird es mir kalt und die Sonne nähert sich dem Horizont. Der Heimgarten fängt schon langsam an, rot zu leuchten. Kochel- und Staffelsee glänzen in dem warmen Licht. Ich verabschiede mich von Ignaz, der noch eine Weile den Gipfel und die Aussicht genießen will. Wenn ich nach unten laufe, solle ich auf einen versteckten Wegweiser achten, gibt mir Ignaz noch mit auf den Weg. Das ist ein Pfad, den nur die Einheimischen kennen. Ich finde das Schild und den kaum erkennbaren Trail. Ich freue mich schon darauf, diesen schmalen Singletrail zu erkunden. Aber ohne Strava, GPS & Co.

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26.04.: Zwiesel noch gesperrt

Unsere Strecke zum Zwiesel ist unter der Woche immer noch gesperrt. Danke an Kati Z. Am Wochenende sollte aber der Weg frei sein. Mehr Infos gibt es =>hier<= beim Gelben Blatt.

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23.04.: Fockenstein und Seekarkreuz

Heute wurden zum ersten Mal im Rahmen des Isar Loisach Gipfelcups die Segmente am Fockenstein und Seekarkreuz gelaufen. Dazu gab es eine neue Bestzeit bei den Frauen am Rötelstein.